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Projekt DORFseeLE

Mit der Realisierung der Vision DORFseeLE soll im Bereich Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum soll ein nachhaltiges, flexibles und identitätsstiftendes Quartier entstehen. Der Prozess wird durch den fach- und ortskundigen Projektpartner Atrium – Raum für Ideen begleitet und unterstützt die Steuerungsgruppe (Gemeindevorstand) bei Lösungsvorschlägen. Nach rund eineinhalb Jahren Arbeit und vielen Impulsen, u. a. aus Workshops, Gesprächen und Ideengläsern, sind die Leitlinien und Zukunftsbilder zur Quartiersentwicklung DORFseeLE formuliert. Alle Anregungen die beim öffentlichen Informationsabend am 6. November 2017 eingebracht wurden, werden nun aufbereitet.

Mit dieser Website sollen alle Harderinnen und Harder sowie alle Interessierten über den Fortschritt des Projekts und Veranstaltungen informiert werden.

 

Rückblick zum Informationsabend

Die nächsten Schritte zu einem lebendigen Ortszentrum

Über 120 Harderinnen und Harder nahmen am 6. November am öffentlichen Infoabend imRathaus teil. Die Verantwortlichen informierten über Leitlinien und Zukunftsbilder, die im Prozess DORFseeLE entwickelt wurden. Diese werden nun in der Gemeindevertretung beschlossen und bilden die Grundlage für weitere Planungen.

Nach rund eineinhalb Jahren Arbeit und vielen Impulsen u.a. aus Workshops, Gesprächen und Ideengläsern sind die Leitlinien und Zukunftsbilder zur Quartiersentwicklung DORFseeLE formuliert und beschlussreif (siehe auch ausführlichen Bericht in der Novemberausgabe der Gemeindezeitung oder Blogbeitrag vom 24.10.2017). Bevor die entsprechende Beschlussfassung erfolgt, hat die Gemeindevertretung am 6. November 2017 zur öffentlichen Information ins Rathaus eingeladen.

Erfreulich großes Interesse

Rund 120 Interessierte sind dieser Einladung gefolgt und haben sich mit den Ergebnissen des DORFseeLE-Prozesses auseinandergesetzt. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe bzw. des Gemeindevorstandes und das Planungsteam mit MitarbeiterInnen der Gemeinde und Experten von ATRIUM Raum für Ideen standen für ausführliche Informationen und Diskussionen zur Verfügung. An dieser Stelle ein Dankeschön für alle Anregungen, die an diesem Abend in den Dialog eingebracht wurden. Diese werden in die Leitlinien und Zukunftsbilder sowie in die nachfolgenden Planungen (Masterplanung und Objektplanung) einfließen.

Steuerungsgruppe und Planungsteam

Leitlinien als Basis für immer konkreter werdende Planungen

Wie im letzten Beitrag berichtet, fassen die Leitlinien und Zukunftsbilder aus der DORFseeLE verschiedene Informationen und vorhandene Konzepte zusammen. Diese Arbeitsphase wird mit einem Beschluss der Gemeindevertretung abgeschlossen. Auf dieser Grundlage bauen dann die nächsten Planungsschritte auf. Üblich ist, dass in einer „Masterplanung“ zum Beispiel Verkehrsführung, Landschaft oder Nutzungen konkretisiert werden, bevor schließlich in einem dritten Schritt Objektplanungen erfolgen. Dieser Weg macht es möglich, dass über einen längeren Zeitraum ein attraktives Dorfzentrum entstehen kann, welches möglichst viele der Interessen abdecken und verschiedene Ansprüche erfüllen kann.

Auch bei allen künftigen Planungsschritten ist die Harder Bevölkerung wieder herzlich eingeladen, mitzudenken und mitzugestalten. – Bgm. Harald Köhlmeier

Projektablauf

Die Leitlinien im Überblick 

  • Ein belebtes Quartier schaffen – attraktive Freiräume, öffentliche Plätze und einladende Erdgeschosszonen tragen zu einem lebendigen Ortszentrum bei. Verschiedenste Nutzungen sind hier denkbar.
  • Mit dem Bestand wertschätzend umgehen Bestehende Gebäude, Bepflanzungen oder Landschaftselemente sollen mit Rücksicht auf ihre Geschichte, aber auch auf die Wirtschaftlichkeit, einbezogen werden. Damit auch künftige Generationen noch Entwicklungsspielräume haben, wird etwa Abler’s Garten weiterhin Naturraum bleiben.
  • Freiraum und Aufenthaltsqualität aufwerten und das Wasser als prägendes Gestaltungselement thematisieren – der öffentliche Raum, Natur und Landschaft wie z.B. der Dorfbach und andere Angebote bieten viele wertvolle Möglichkeiten.
  • Ortskern in das Umfeld einbetten Ein feinmaschiges Wegenetz hilft dabei, aber nicht allein: Die DORFseeLE soll zu einem Begegnungsort für alle Harder und ihre Kunden und Gäste werden.
  • Mobilität optimieren – das bedeutet, Belastungen zu reduzieren und sanfte Formen wie Fuß-und Radwege, öffentlicher Verkehr usw. zu fördern.
  • ökonomischen Mehrwert realisieren – auch wirtschaftliche Aspekte müssen passen. Ein Quartier braucht attraktive Rahmenbedingungen für bestehende und neue Unternehmen und ein in Summe stimmiges Angebot.
  • Ökologischen Mehrwert stiften durch einen haushälterischen Umgang mit Grund und Boden, eine maßvollen Nachverdichtung und kurze Wege.
  • Barrieren reduzieren – Das Quartier soll räumlich, kulturell, wirtschaftlich und sozial möglichst barrierefrei sein.
  • Die verschiedenen Phasen professionell begleiten – eine solche Entwicklung braucht Kümmerer und Expertenwissen in der Planung, in der Realisierung und auch in der Nutzung.

Ideen für mögliche zukünftige Nutzungen von den Harderinnen und Hardern:

  • Lebensmittel vom Hof (Bauernladen, Sennereiladen); evtl. kombiniert mit dazu passendem gastronomischem Angebot
  • Gastronomie (z.B. Bistro, Weinbar, Café mit einladender Terrasse zum Dorfbach, sichtbar vom See, Treffpunkt für Musikschule, Bibliothek, …)
  • Reparaturen, Reparatur-Café, Werkraum
  • Schuster, Kunsthandwerk
  • Raum für Bewegung (Tanz, Gymnastik, Yoga, Turnen)
  • Raum für Begegnung (Ehrenamt, Kreativität, Treff)
  • Raum für Vereine und Gruppen
  • Schulsozialraum, bewusst außerhalb des Schulcampus
  • kostengünstige, flexible Büros mit einfachem Standard
  • Museum (Geschichte von Hard, Lebensgeschichten von HarderInnen, wechselnde temporäre Ausstellungen)
  • Offenes Atelier mit Ausstellungsräumen
  • Haus der Kultur, mit Musikschule
  • Probelokal für Musikschule, Bürgermusik, Chöre und Theatergruppen
  • Gemeindearchiv
  • Bibliothek mit Lesegarten eventuell in Kombination mit Buchhandel
  • Spielothek mit Möglichkeit, Großspiele auch im Freien ausprobieren zu können
  • Spielraum (Innen- und Außenraumnutzung)
  • Friseur, Kosmetik
  • Elternberatung
  • Gemeindearchiv
  • Ärzte, Gesundheitsdienstleister
  • Büro, Kanzlei
  • Räumlichkeiten für die Jugend
  • individuelle Wohnformen
  • Fachgeschäfte
  • Friseur, Kosmetik
  • Unterkünfte (z.B. Boardinghouse, Budget-Hotel)
  • Kleinkindbetreuung, Spielgruppen
  • Kindergarten
  • Elternberatung
  • für jeden zugängliche Freiräume
  • konsumfreie Zonen
  • Wochen- und Themenmarkt

Unser Ortszentrum bietet viele Entwicklungschancen

Aus Ideen, Anregungen, Wünschen und gemeinsam entwickelten Planungen werden Leitlinien und Zukunftsbilder für Hard: Der Prozess DORFseeLE hat wichtige Grundlagen für weitere Planungsschritte zusammengefasst. Mehr Informationen gibt es bei der öffentlichen Präsentation am 6. November 2017 um 18:00 Uhr im Rathaus in Hard – die Gemeindevertretung lädt herzlich ein!

Ein attraktives, belebtes Ortszentrum zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen, wo Jung und Alt sich begegnen, mit Grünflächen und mit sympathischen, vielseitig nutzbaren öffentlichen Plätzen – so sehen Harderinnen und Harder die Zukunft ihres Ortszentrums. Der Bereich Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum bietet dafür viele Möglichkeiten. Im Entwicklungsprozess DORFseeLE sind in den letzten Monaten Entwürfe für Leitlinien und Zukunftsbilder entstanden, die eine gute Basis für die weitere Gestaltung unseres Ortszentrums sind. Verschiedene frühere Planungen, die Ergebnisse vieler Gespräche und einer umfassenden Analyse sind dabei zusammengeflossen. Bevor diese Grundlagen von der Gemeindevertretung beschlossen werden, gibt es eine öffentliche Präsentation am 6. November 2017.

Gemeinsam am Dorfzentrum arbeiten
Die freiwerdenden Räume der Schulen am Markt und andere Entwicklungen eröffnen neue Chancen, das Zentrum gezielt zu gestalten. Die Gemeindevertretung hat dazu Mitte 2016 das Projekt DORFseeLE gestartet. Seit dem Projektstart wurden viele Gespräche geführt, Ideen und Wünsche wurden bearbeitet, es gab Veranstaltungen und Diskussionen. Die Ergebnisse bilden nun die Basis für weitere Planungsschritte, damit unser Ortszentrum auch in Zukunft den vielen Anforderungen und Wünschen gerecht wird.

Wir bedanken uns bei den vielen Beteiligen für die das intensive Mitdenken und Mitarbeiten!

Für die Gemeindevertretung
Bgm. Harald Köhlmeier

Leitlinien und Zukunftsbilder: Grundlage für weitere Planungen im Ortszentrum
Im Projekt DORFseeLE wurden in den vergangenen eineinhalb Jahren verschiedene Planungen und aktuelle Anforderungen zusammengeführt: Das Räumliche Entwicklungskonzept, die Entwicklungsstudie für das Ortszentrum aus dem Jahr 2012 oder das Leitbild sind u.a. ebenso eingeflossen wie aktuelle Analysen und viele Gespräche und Impulse von BürgerInnen und Experten. Jetzt liegen konkrete Leitlinien dafür vor, wie sich das Ortszentrum von Hard und auch die gesamte Gemeinde entwickeln können und sollen. In den ergänzenden Zukunftsbildern werden auch die verschiedenen Anforderungen sichtbar, die ein Ortszentrum attraktiv machen – und Lösungsansätze dafür.

Die Steuerungsgruppe und das Planungsteam

Die verschiedenen Leitlinien:

Ein belebtes Quartier schaffen
„Das Dorfzentrum soll ein Ort mit vielfältiger Nutzung sein, wo man sich begegnet und sich gerne aufhält – ein Ort, der Jung und Alt im Alltag und bei speziellen Anlässen zum Verweilen einlädt.“ Anton Weber | Steuerungsgruppenmitglied

Mit dem Bestand wertschätzend umgehen
„Die Geschichte und die Atmosphäre der vorhandenen Gebäude, der Bepflanzung und der Gewässer sind ein Teil der Identität des Dorfzentrums. Das wird auch bei der zukünftigen Gestaltung mit einfließen.“ Andreas Droop | Steuerungsgruppenmitglied

Freiraum aufwerten
„Wir gestalten und nützen die Angebote des öffentlichen Raums: So können wir zum Beispiel unsere Natur und den Dorfbach gemeinsam mit Kunst und Kultur mitten in Hard genießen.“ Sanel Dedic | Steuerungsgruppenmitglied

Eingebetteter Ortskern
„Wege verbinden das Dorf entlang des Dorfbachs, zwischen See und Ortsmitte, von Kirche bis Schulcampus. Das Zentrum wird durch gute (Quer-)Verbindungen als Ganzes fußläufig erlebbar.“ Eva Hammerer | Steuerungsgruppenmitglied

Mobilität optimieren
„Die Verkehrslösung für den ruhenden und fließenden Verkehr ist auf das Leben im Ortszentrum abgestimmt – sanfte Mobilität und ein weitgehend verkehrsfreier, fußgängerfreundlicher Raum werden gefördert.“ Markus Gritschacher| Steuerungsgruppenmitglied

 Ökonomischen Mehrwert realisieren
„Das gute Angebot im Ort schaffen und halten –attraktive Rahmenbedingungen für bestehende und neue Unternehmen helfen dabei.“ Franz Bereuter | Steuerungsgruppenmitglied

Ökologischer Mehrwert stiften
„Wir achten auf unsere Umwelt: Kurze Wege, Nachhaltigkeit oder regionale Produkte stehen im Mittelpunkt. Maßvolle Nachverdichtung hilft, dass mit Grund und Boden schonend umgegangen werden kann.“ Marius Amann | Steuerungsgruppenmitglied

Räumliche, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Barrierefreiheit im Quartier
„Das Zentrum ist ein Ort für alle Menschen und alle Altersgruppen – zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Verweilen und Genießen. Die Ortsmitte kann sich den verschiedenen Anforderungen und Veranstaltungen anpassen.“ Gerda Schnetzer-Sutterlüty| Planungsteam

Planungs-, Realisierungs- und Nutzungsphase professionell begleiten
„Das Zentrum entsteht für und mit der Harder Bevölkerung. Gemeinsam mit Experten werden die heutigen Ansprüche und die Anforderungen von morgen mitgedacht.“ Jeannot Fink, Planungsteam

Wie geht es weiter?
Diese Leitlinien und Zukunftsbilder bilden die Grundlagen für weitere Planungen und anstehende Vorhaben. Gemeinsames Ziel ist es, unser Ortszentrum möglichst attraktiv zu gestalten. Die Gemeindevertretung wird daher diese Grundlagen in einer der nächsten Sitzungen beschließen.

Zuvor lädt sie herzlich zur öffentlichen Präsentation der bisherigen Ergebnisse ein:
Einladung zum öffentlicher Informationsabend am 6. November 2017 um 18:00 Uhr im Rathaus Hard

Die Steuerungsgruppe stellt die erarbeiteten Inhalte vor und steht für Fragen zur Verfügung.

Auch bei künftigen Planungsschritten ist die Harder Bevölkerung wieder eingeladen, ihre Vorstellungen einzubringen, vor allem auch, wenn es um konkrete Planungsvorhaben geht.

Eine gemeinsame Entwicklung
Seit Mai 2016 arbeitet die Steuergruppe an dem Entwicklungsprojekt DORFseeLE zur Gestaltung des Ortszentrums – begleitet und unterstützt vom Planungsteam.
Die Harder und Harderinnen brachten ihre Wünsche und Anliegen zur Zentrumsgestaltung in vielen Gesprächen, Interviews und Rückmeldungen durch Fragebögen oder Ideengläser ein. Ein wichtiger Meilenstein war der öffentliche Planungsworkshop im November 2016: 141 Bürgerinnen und Bürger diskutierten und arbeiteten gemeinsam mit der Steuerungsgruppe und dem Planungsteam an wichtigen Elementen des zukünftigen Ortszentrums. Offenheit, Belebung, günstige Sicht- und Wegeverbindungen und ein großer Platz kamen als zentrale Themen zutage. Das ist alles in die erarbeiteten Leitlinien und Zukunftsbilder eingeflossen.

„DORFseeLE“: Die nächsten Schritte

Bei der Entwicklung des Harder Ortszentrums werden derzeit die Leitlinien erarbeitet, um sie im Herbst der Harder Bevölkerung vorzustellen.

Unter dem Arbeitstitel „Projekt DORFseeLE“ startete im Mai 2016 der Prozess zur Entwicklung des Bereiches Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum. Hier soll nach der Übersiedlung der Schulen Markt in den Schulneubau am See ein nachhaltiges, flexibles und identitätsstiftendes Quartier entstehen.

Als Grundlage für den Entwicklungsprozess dienen u. a. das Räumliche Entwicklungskonzept der Gemeinde Hard und die Entwicklungsstudie für das Ortszentrum aus dem Jahr 2012, bei denen der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben wurde, sich einzubringen. Auch beim Projekt „DORFseeLE“ waren die Harderinnen und Harder aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und der Gemeinde ihre Ideen für eine Nachnutzung bestehender Gebäude und Flächen in diesem Quartier mitzuteilen. Eine eigens ins Leben gerufene Steuerungsgruppe der Marktgemeinde Hard entwickelte ihrerseits Ideen für das betreffende Areal. Bei einem öffentlichen Workshop im November 2016 wurden alle Ideen vorgestellt, zudem standen vor Ort Vertreter der Gemeinde sowie Planungsexperten für Fragen und Informationen bereit.

Öffentliche Präsentation im Herbst

Aus der Vielzahl an Ideen, Anregungen und Wünschen aus der Bevölkerung wird nun in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe der Gemeinde versucht, Zukunftsbilder und Leitlinien zu entwickeln, die als Grundlage für die nächsten Planungsschritte dienen werden. Diese Zukunftsbilder und Leitlinien werden im Herbst im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Interessierten Harderinnen und Hardern wird dabei wiederum die Möglichkeit für Anregungen geboten. Der genaue Termin wird in einer der kommenden beiden Ausgaben der Gemeindezeitung „hard“ bekannt gegeben.

Nach der öffentlichen Präsentation werden die Leitlinien von den Harder Gemeindevertreterinnen und –vertretern beschlossen. Erst danach wird mit den Planungen für das neue Quartier begonnen.

 

 

Harder DORFseeLE – ein komplexer Entwicklungsprozess

Gemeindeentwicklung ist oft ein komplexer Veränderungsprozess: Viele Beteiligte mit vielen Interessen, unterschiedlichste Inhalte, viele Themen, die beeinflussen und viel Zeit brauchen.

Am Beginn jeder Gemeindeentwicklung steht die Idee. Wenn die diese mit den politischen Zielen der Gemeinde übereinstimmt und die Entscheidung zum Projektverlauf von der Gemeinde getroffen wurde, kann die Entwicklung des Vorhabens beginnen.

Für Hard gibt es eine solche Projektidee, denn im Zentrum werden mit der Verlagerung der Schule Markt im Jahr 2018 Flächen und Gebäude für eine alternative Nutzung frei. Um hier die bestmöglichen Lösungen zu finden wurde unter dem Arbeitstitel „DORFseeLE“ der Prozess zur Erarbeitung eines umfassenden Konzepts gestartet, der vom fach- und ortskundigen Team von „ATIUM-Raum für Ideen“ begleitet wird. Aktiv mitgestaltet wird auch von der Steuerungsgruppe, die von der Gemeindevertretung eingesetzt wurde.

Steuerungsgruppe

In der Phase des Planes geht es darum wie sich der Standort entwickeln kann. Für das Entwicklungsvorhaben im Gebiet Löwen-Kreuzschwesternhaus-Brückenwaage-Schule Markt-Seezentrum – Abler’s Garten gliedert sich die Planung in zwei Schritte: Leitthemen (Konzept) und Masterplanung.

Von Mai 2016 bis Februar 2017 wurde die Grundlage für die Entwicklung von Leitthemen erarbeitet (Analyse). Hierzu wurde ein ergebnisoffener Prozess angesetzt, das heißt, dass nicht von vornherein ein bestimmtes Ergebnis festgelegt wurde. Verschiedenste mit Bürgerbeteiligung entwickelte Konzepte, Studien und Beschlüsse, wie z.B. das Leitbild der Gemeinde Hard, das Räumliche Entwicklungskonzept oder das Spielraumkonzept, etc. bilden den Rahmen für die Entwicklung des Vorhabens. Zu verschiedensten Zeitpunkten – öffentlicher Planungsworkshop, Ideengläser – wurde die Öffentlichkeit eingeladen sich in den Prozess einzubringen. Weitere Anregungen und Ideen wurden durch Interviews, Fachgespräche und eine Expertenrunde mit Fachbeirat der MG Hard und Raumplanungsexperten eingeholt. Alle Ideen, Anregungen und Skizzen wurden gesammelt und durch Experten ausgewertet und mit der Steuerungsgruppe abgestimmt.

 

Die Ergebnisse der Auswertung wurden bereits zu Leitlinien und Zielen zusammengefasst und werden nun in einem weiteren Schritt gemeinsam mit der Steuerungsgruppe zu wünschenswerten Zukunftsbilder und Qualitäten konkretisiert. Aufbauend auf den verschiedensten Konzepten und Anregungen werden in einer Dokumentation die richtungsweisenden Merkmale und grundsätzlichen Funktionen zu  bestimmten Themen z.B.: Gebäudebestand, Mobilität, Freiräume, Öffentliche Räume, Wirtschaftlichkeit etc. für die Masterplanung festgehalten. Diese werden voraussichtlich mit. Ende Frühjahr 2017 der Gemeindevertretung vorgelegt und anschließend im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung allen Interessierten vorgestellt. Mit der Beschlussfassung der Gemeindevertretung kann die Masterplanung begonnen werden.

Im zweiten Schritt startet die Masterplanung, frühestens im Herbst 2017. Diese baut auf den erarbeiten Leitthemen (Konzept) auf. In der Masterplanung werden konkrete Vorstellungen und städtebauliche Strukturen (Kennzahlen) für den Standort erarbeitet. Grundsätzlich ist der Prozess der Masterplanung noch offen und wird von den politischen Vertretern definiert. Die Entwürfe wie ein bestimmtes Vorhaben zukünftig aussehen könnte, können durch verschiedene Formen von Wettbewerben oder in einem kooperativen Verfahren erarbeitet werden. Auch in dieser Phase sollen alle Interessierte eingeladen werden, aktiv ihre Gedanken zur Masterplanung einzubringen.

Vom abstrakten Entwurf zum sichtbaren Zentrum Hard. Anhand der zuvor erarbeitenden Grundlagen kann der Prozess zur Entwicklung der Gebäude und der gebauten Umwelt in einer bestimmten Bauweise beginnen. Diese Phase ist frühestens für Herbst 2018 angedacht. Wieder werden mit verschiedensten Methoden, wie z.B.: Wettbewerben konkrete Entwürfe für den Bau bzw. Adaptierung der Gebäude gefunden. Der Entwurf zur Architektur und Freiraumgestaltung wird in der Bauverhandlung geprüft. Erst mit der Baubewilligung zum Entwurf können die Bauarbeiten beginnen.

Leben in der Harder DORFseeLE

Ein neues Quartier zeichnet sich neben räumlichen Gegebenheiten auch durch die Menschen aus, die darin wohnen, arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen, sowie durch die Kommunikation und die Interaktion, die hier zwischen den Menschen stattfinden.

Im Prozess DORFseeLE werden rund drei Hektar des Harder Zentrums näher betrachtet. Das entspricht der Fläche von rund zweieinhalb Fußballfeldern. Diese Fläche zu entwickeln und ein lebendiges Ortszentrum zu schaffen, ist eine Chance wie eine Herausforderung für Hard.

Beim öffentlichen Planungsworkshop im November 2016 sind vielfältige Anregungen und Ideen zur Belebung des Quartiers eingebracht: Es soll Wohnraum im Quartier entstehen, wobei hier die soziale Durchmischung sowie die Durchmischung der Nutzungen gewünscht wurde. Der Trend zeigt, dass die Anzahl der Personen die in einem gemeinsamen Haushalt wohnen abnimmt und der Wohnraumbedarf ansteigt.

Neben Wohnraum sollen auch Mieträumlichkeiten und multifunktionale Räumlichkeiten bzw. Gemeinschaftsräume für Vereine und Einrichtungen (Musikschule, Bibliothek, Spielothek, Sportvereine, Proberäume, Veranstaltungen, etc.) entstehen. Hierbei sind Synergien zu nutzen. Dabei sind auch überdachte Bühnen und Räumlichkeiten um Innen- und Außenraum zu bespielen und zu verbinden genannt worden (z.B. Musikschule). Grundsätzlich ist den Anregungen zu entnehmen, dass belebte Erdgeschoßzonen Menschen anziehen und somit einen öffentlichen Raum beleben können.

Bestehende Frei- und Naturräume nutzen

Der Dorfbach als hochwertiger Spiel- und Erholungsort wurde als wichtiges Kern-und Verbindungselement gesehen. Des Öfteren wurde auch genannt, dass es ein Ort für alle Harderinnen und Harder werden soll. Hierzu ist es wichtig öffentlich zugängliche Räume zu schaffen. Fußläufige Durchwegungen des Gebietes wurden mehrmals eingebracht. Die Verlegung des Marktes wurde beim öffentlichen Planungsworkshop vorgeschlagen. Durch eine mögliche Verlegung kann das Quartier an einem Vormittag bespielt werden und belebt werden.

Durch verschiedensten Nutzungeswünsche, darunter auch ein Café, das nach 22h geöffnet hat, können aber auch Nutzungskonflikte entstehen.

Den Fragen, Chancen und Herausforderungen rund um das Projekt DORFseeLE  stellt sich die Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Planungsteam. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Mai öffentlich präsentiert.

 

Die DORFseeLE im Wandel der Zeit

Durch die dynamische Entwicklung der Marktgemeinde Hard hat sich auch das Gesicht des Ortszentrums im Laufe der Zeit gewandelt.

Die Marktgemeinde Hard ist ein Lebensraum zum Wohnen, zum Arbeiten, mit zahlreichen Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie einem breit aufgestellten Vereinsleben, welche das Wesen von Hard ausmachen.

Markante Gebäude

Durch die dynamische Entwicklung hat sich das Gesicht der Gemeinde während der vergangenen Jahrhunderte verändert, auch im Ortszentrum – der DORFseeLE. Dies machen mehrere markante Gebäude deutlich, deren Aussehen und Nutzung an die gesellschaftliche Entwicklung angepasst wurden:

Der ehemalige Gasthof „Zum Löwen“ war Zollamt und Gaststätte und ist heute eine Flüchtlingsunterkunft.

 

 

Das historische Kreuzschwesternhaus steht heute leer und unter Denkmalschutz.

Auf der Brückenwaage wurde einst Schlachtvieh, Obst, Heu, Mist aber auch Holz gewogen. 1911 wurde ein kleines Waaghäuschen hinzugebaut, welches 1953 wieder abgetragen und durch das heute bestehende Waaghaus mit Kiosk ersetzt wurde.

Die Schule Markt wurde 1902 errichtet und ist ob der steigenden Schülerzahlen im Laufe der Jahre stetig gewachsen (1950 Erweiterung, 1966 Errichtung der Hauptschule, 1970 Aufstockung). Die Volks- und die Hauptschule Markt werden 2018 einen neuen Standort am See bekommen.

Das Seezentrum beherbergte eine Gaststätte, ein Vereinshaus, ein Kino, ein Nachtlokal und einen Kindergarten, war Jugendzentrum, Kulturund Trainingsstätte. Aktuell ist hier eine Kleinkindbetreuung untergebracht.

 

Stärken der DORFseeLE

Durch den Erwerb von Grundstücken ist heute das Gebiet Löwen, Kreuzschwesternhaus, Schule Markt, Seezentrum bis hin zu Abler‘s Garten in Gemeindebesitz. Wie die Anregungen der Harderinnen und Harder im Zuge der Projektentwicklung „DORFseeLE“ zeigen, ergeben sich dadurch folgende Stärken für das Quartier:

  • leicht zugänglicher und renaturierter Dorfbach
  • zentrale Lage und Position zwischen See und Dorf
  • vorhandene Strukturen und bestehende Gebäude, z. B. Turnhallen, Bibliothek
  • Nachnutzung als einmalige Chance

 

 

Der öffentliche Planungsworkshop war ein nächster gelungener Baustein zur gemeinsamen Entwicklung des Harder Ortszentrums

Das Interesse am gemeinsamen Gestalten war groß: Rund 141 Personen diskutierten und arbeiteten am 24. und 25. November im Seezentrum mit Gemeindevorstand und Planungsteam am künftigen Ortszentrum – der Vision DORFseeLE. Im Mittelpunkt stand die Frage, was das Ortszentrum – die DORFSEELE – braucht, damit das Quartier gerne und oft besucht wird. Besonders wichtig und interessant für die weitere Arbeit sind die vielen verschiedenen Interessen, die Bürgerinnen und Bürger, Anrainerinnen und Anrainer, Schülerinnen und Schüler, Architektinnen und Architekten, Prozessbegleiter, Politikerinnen und Politiker, Vereinsmitglieder, Vertreterinnen und Vertreter der Kirche, der Musikschule, Kunst und Kultur, der offenen Jugendarbeit, oder ehrenamtlich engagierte Harderinnen und Harder einbrachten.

 Gemeinsam arbeiten, planen und entwickeln

Der Entstehungsprozess der Vision DORFSEELE wurde anhand einer Ausstellung präsentiert. Mitmachen war explizit erwünscht: Mittels Stiften und Klebezettel konnten Wünsche und Ideen auch selbst festgehalten werden. In entspannter, lockerer und doch konzentrierter Atmosphäre arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Mitgliedern des Gemeindevorstandes und des Planungsteams, ATRIUM Raum für Ideen. Großen Anklang fand das digitale Modell zur DORFSEELE – Löwen, Kreuzschwesternhaus, Brückenwaage, Schule Markt, Seezentrum und Ablers Garten. Ein Ergebnis waren angeregte Diskussionen und viele Skizzen zum Ortszentrum. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten auch die Chance, die „weiße Wand“ mit ihren Inputs zu „ Meine Dorfseele braucht ….“ zu notieren.

 Offenheit, Belebung, Sicht- und Wegeverbindungen, ein großer Platz

Die Themen Offenheit, Belebung, Sicht-und Wegeverbindungen oder ein großer Platz zogen sich wie ein roter Faden durch den öffentlichen Planungsworkshop. Wichtige Punkte waren unter anderem:

  • Entwicklung von gemeindeeigenen Grundstücken – Löwen,
  • Kreuzschwesternhaus, Brückenwaage, Schule Markt, Seezentrum und
  • Ablers Garten, als große Chance
  • Ganzheitliche Betrachtung des Quartiers – Löwen, Kreuzschwesternhaus, Brückenwaage, Schule Markt, Seezentrum und Ablers Garten
  • Nachbetreuung des Quartiers DORFSEELE
  • Verlegung des Marktes in die DORFSEELE
  • Abstellplätze für PKW (Tiefgarage)
  • Wohnen im Obergeschoß
  • Bewegungsräume für Jugendliche und Vereine
  • Café und Lokal welches nach 22 Uhr offen hat
  • Belebte Erdgeschoßzonen
  • Kein Verkauf an einen Bauträger
  • Öffentlich zugänglich
  • Ein Ort für alle Harderinnen und Harder
  • Multifunktionale Räumlichkeiten für Vereine, Spielothek, Bibliothek, Mediathek, usw.

Wie geht es weiter

Die gesammelten Anregungen, Skizzen und Zeichnungen werden vom Planungsteam, ATRIUM – Raum für Ideen für die weitere Arbeit aufbereitet und fließen in das zu erstellende Konzept ein. Das Ergebnis wird voraussichtlich im Mai 2017 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Nach der entsprechenden politischen Diskussion wird es dann Grundlage für verschiedene wichtige (Planungs-) Entscheidungen sein, die die Lebensqualität in Hard sichern und in Zukunft weiter steigern sollen.

Bei Fragen steht Ihnen die Tür von Barbara Brosenbauer, Raumplanerin der MG Hard, weiterhin offen.

 

Rückblick – Öffentlicher Planungsworkshop 24. und 25. November 2016

Der öffentliche Planungsworkshop am 24. und 25 November im Seezentrum Hard stieß auf reges Interesse. Zahlreiche Harderinnen und Harder nutzten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Gemeindevorstand und dem Planungsteam bei der Entwicklung des Projektes aktiv einzubringen. Mitmachen war explizit erwünscht: mittels Stiften und Klebezetteln konnte jede/r den Werkstattcharakter des Settings nutzen und sich mit seinen Wünschen und Ideen einbringen. Die Ergebnisse werden nun aufbereitet und voraussichtlich im Mai im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

 

Gestalten Sie unser Ortszentrum mit!

Am Donnerstag, 24. von 18 bis 21 Uhr und 25. November, von 09.00 bis 17 Uhr stehen die Türen des Seezentrums für alle interessierten Harderinnen und Harder weit offen.

In einer werkstattartigen und lockeren Atmosphäre können Sie sich über den aktuellen Stand der Analyse und über die Gegebenheiten im Quartier informieren. Eine Ausstellung gibt Einblick in den Entstehungsprozess der DORFseeLE und zeigt die bisherigen Ergebnisse der Analyse. Alle über die Ideengläser, per E-Mail, über persönliche Gespräche oder Fragebögen eingelangten Ideen werden dargestellt.

Gemeinsam arbeiten, planen und weiterentwickeln

Für Fragen, Ideen und Anregungen stehen beim öffentlichen Planungsworkshop an beiden Tagen die Mitglieder des Gemeindevorstands (Steuerungsgruppe) und die Experten von „ATRIUM – Raum für Ideen“zur Verfügung. Das gemeinsame Ziel: Im Dialog die DORFseeLE weiterzuentwickeln und zu prüfen, ob in der Analyse alles Wichtige erfasst worden ist. An einem „Werktisch“ können Sie gemeinsam mit dem Planungsteam ihre Wünsche und Anregungen schreiben, kleben, planen, arbeiten und Ideen darstellen.

Kommen Sie vorbei und machen Sie sich Ihr eigenes Bild, was bisher geschehen ist! Teilen Sie uns mit, was die DORFseeLE noch braucht, damit sie von allen Harderinnen und Hardern gerne und oft besucht wird. Nutzen Sie die Chance ihre ganz persönlichen Vorschläge zur DORFseeLE miteinfließen zu lassen!

Wie geht es weiter?

Nach diesem öffentlichen Planungsworkshop beginnt die Projektkonzeption. Das Ergebnis wird im Mai 2017 öffentlich präsentiert und wird Grundlage für verschiedenste Entscheidungen sein, die die Lebensqualität in Hard sichern und steigern sollen.

Auf ihr kommen freut sich der Gemeindevorstand und das Planungsteam. Die Türen des Seezentrums stehen am Donnerstag, 24. November von 18 bis 21 Uhr und am Freitag, 25. November von 9 bis 17 Uhr für alle offen.

Gerne können Sie schon jetzt  ihr Ideen und Visionen per E-Mail an dorfseele@hard.at zukommen lassen.

Ein attraktives Ortszentrum für Jung und Alt

Gemeinschaftsgärten, leistbares Wohnen, verschiedene Geschäfte und Gastronomie, Grünflächen, Natur, Kinderbetreuung, W-LAN, das Ganze mit dörflichem Charakter, viel Leben und bewusst gestaltete Eingänge – so sehen Harderinnen und Harder in ihrer Vision eine attraktive DORFseeLE. Viele Impulse und Vorschläge sind bereits beim Planungsteam eingelangt und fließen in den Ideenpool. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die ihre Ideen bereits mitgeteilt haben!

Weitere Ideen sind gefragt

„Was braucht die DORFseeLE, damit dieser Ort von Harderinnen, Hardern und Gästen – von Jung bis Alt – gerne und oft besucht wird und Sie sich gerne dort aufhalten?“ – Bringen Sie Ihre Ideen noch bis 31. Oktober ein! Der Kupon kann in die Ideengläser in verschiedensten Läden in Hard eingeworfen oder im Rathaus abgegeben werden. Gern auch per E-Mail an dorfseele@hard.at. Raumplanerin Barbara Brosenbauer steht im Rathaus für persönliche Gespräche zum Thema DORFseeLE zur Verfügung.

Öffentlicher Planungsworkshop am 24. und 25. November

Machen Sie sich selbst ein Bild und arbeiten Sie im öffentlichen Planungsworkshop mit: In werkstattartiger, lockerer Atmosphäre können Sie sich über den Stand der Analyse und über die eingebrachten Ideen informieren. Es wird Raum für Vorschläge geben, Sie können konkrete Ideen mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie mit dem Planungsteam persönlich diskutieren.

Wann: Do, 24. November und Fr, 25. November
Wo: Seezentrum Hard

Alle Ideen und Vorschläge fließen in die Analyse ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, um gemeinsam mit Ihnen die Vision DORFseeLE weiterzuentwickeln.

Hintergrund der Vision „DORFseeLE“

Durch den neuen Standort der Schule Markt werden im Jahr 2018 zusätzliche Entwicklungsräume und Gebäude in Hard frei. Der Gemeindevorstand hat daher den Beschluss gefasst, mit breiter Beteiligung der verschiedenen Interessensgruppen eine Vision für den Bereich Löwen – Brückenwaage – Kreuzschwesternhaus – Schule Markt – Seezentrum zu entwickeln. Das Büro ATRIUM – Raum für Ideen unterstützt mit Expertise von außen, der Gemeindevorstand ist in der Steuerungsgruppe vertreten. Das gemeinsame Ziel: Ein breit getragenes „Zukunftsbild“ dieses Zentrumsbereichs. Diese Vision soll möglichst viele Interessen berücksichtigen, die gegebenen Potenziale optimal nutzen und den Standort Hard und die Lebensqualität in unserer Marktgemeinde stützen.

Was braucht eine DORFseeLE?

Diese Frage begleitet die Arbeit des Planungsteams und der Steuerungsgruppe seit April 2016. In einer Arbeitssitzung wurde etwa kürzlich intensiv über Qualitäten der DORFseeLE diskutiert, die öffentliche Freiräume, Umweltaspekte oder notwendige Bildungs- und Sozialeinrichtungen betreffen. Erkenntnisse und Ideen aus der Bevölkerung und aus vielen Interviews z.B. mit BürgerInnen, Nachbarinnen und Nachbarn, Vertreterinnen und Vertreter des Sozialsprengels, der Jugend, der SeniorInnen oder der Bibliothek/Spielothek fließen laufend in die Analyse mit ein. Im April 2017 soll die Arbeit an der Vision abgeschlossen sein.